Aktuelle Zeit: 21. Nov 2017, 14:52

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde





Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 1 Beitrag ] 
AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Caspar David Friedrich
BeitragVerfasst: 15. Mär 2013, 18:22 
Offline
Profi
Benutzeravatar
 Profil

Registriert: 10.2012
Beiträge: 334
Geschlecht: nicht angegeben
Finde ich eigentlich noch besser als Royo (bei Royo sinds mir oft einfach zuviele vollbusige Frauen).


Caspar David Friedrich wurde am 5. September 1774
in Greifswald als 6. von 10 Kindern eines Seifensieders geboren.
Erste Depressionen und Selbstmordgedanken bekam er bereits in seiner Kindheit, als sein Bruder, nachdem er Caspar David vor dem Ertrinken gerettet hatte, selbst ums Leben kam. Das Erlebnis lastete sein ganzes Leben lang auf ihm.

Er studierte 1794 bis 1798 in Kopenhagen . Die Akademie genoss zu dieser Zeit den Ruf, die liberalste und beste Ausbildung in Europa zu vermitteln.

1798 siedelte er nach Dresden über.
Dort lehrte er seit 1816 an der Akademie. Seine Reisen nach Rügen, Böhmen,
zusammen mit G. Kersting ins Riesenbebirge und in den Harz waren entscheidend
für sein Schaffen. Üblich waren damals eigentlich Studienreisen nach Italien.

1803 stand er wahrscheinlich auf dem Tiefpunkt seiner persönlichen Entwicklung und bekam starke Depressionen.
Er war mit P.O. Runge und den Vertretern der literarischen Romantik befreundet.

1807 Wanderung Friedrichs durch Nordböhmen.

1809 Besuch in Greifswald. Tod des Vaters.

1810 Im Sommer Wanderung mit dem Maler Kersting über das Zittauer Gebirge bis zur Schneekoppe im Riesengebirge.

Am 18.9. 1810 besucht Johann Wolfgang von Goethe Caspar David Friedrich im Atelier.

1810 Auf der Herbstausstellung der Berliner Kunstakademie werden Friedrichs Gemälde "Der Mönch am Meer" und "Abtei im Eichenwald" vom Kronprinzen Friedrich Wilhelm von Preußen angekauft und 1812 zwei weitere. Im Zusammenhang damit wird Friedrich zum Auswärtigen Mitglied der Berliner Akademie ernannt.

1811 Im Sommer Fusswanderung durch den Harz mit dem Bildhauer Gottlob Christian Kühn.

1812 Friedrichs Gemälde Morgen im Riesengebirge auf der Berliner Akademieausstellung vom preußischen Kronprinzen erworben.

1812-1814 Mit Bildern von patriotischen Gehalt schliesst sich Friedrich der nationalen Erhebung an. Einige davon werden 1814 auf der vom russischen Generalgouverneur Repnin veranstalteten Akademieausstellung gezeigt.

1813 Während der französischen Besetzung Dresdens zieht sich Friedrich im Juli zeitweilig ins Elbsandsteingebirge zurück.

1815 Im September kurzer Aufenthalt in Greifswald.

1816 wurde Friedrich als Mitglied der Dresdner Akademie aufgenommen, was ihm ein Mindesteinkommen sicherte und ihm die Möglichkeit gab, 1818 Caroline Bommer zu heiraten. Die zunehmende Ablehnung seiner Malerei führte wiederholt zu Depressionen und Schlaganfällen, von denen er Lähmungserscheinungen zurückbehielt und als Folge davon nicht mehr malen konnte.

1817 Beginn der Freundschaft mit dem Arzt, Philosophen und Maler Dr. Carl Gustav Carus.

1818 Friedrich heiratet Caroline Bommer aus Dresden.
Hochzeitsreise zu den Verwandten nach Neubrandenburg, Greifswald, Stralsund und Rügen.
Beginn der Freundschaft mit dem norwegischen Maler Johann Christian Clausen Dahl, der 1818 nach Dresden kommt und 1823 mit in Friedrichs Haus An der Elbe 33 zieht. 1819 Geburt der Tochter Emma.

1820 Peter von Cornelius aus München besucht Friedrich im Atelier. C.D. Friedrich gibt Privatunterricht im Malen.

1823 Geburt der Tochter Agnes Adelheid.

1824 wurde Caspar David Friedrich vom sächsischen König zum ausserordentlichen Professor der Kunstakademie Dresden ernannt, doch bleibt ihm auch nach dem Tode Klengels im gleichen Jahr die Leitung der Landschaftsklasse verwehrt. Gleichzeitig wurde ihm verhindert, dass er eine Lehrtätigkeit aufnehmen konnte, und seine für die Zeit unkonventionellen Ansichten nicht weitergeben konnte.

Trotzdem bildete sich ein kleiner privater Kreis von Schülern, dem unter anderen Carl Gustav Carus und August Heinrich angehörten. Sein Gesundheitszustand ist angegriffen. Geburt des Sohnes Adolf, der sich später als Tiermaler einen gewissen Ruf erwirbt.

1826 Nach überstandener Krankheit im Mai und Juni Reise nach Greifswald und Rügen, um Erholung zu suchen.

1828 Kuraufenthalt in Tepitz. Friedrich wird Mitglied des Sächsischen Kunstvereins.

1830 Besuch des Kronprinzen Friedrich Wilhelm von Preußen im März in Friedrichs Atelier.

1834 Der französische Bildhauer David d’Angers besucht im Herbst Friedrich im Atelier.

1835 Die zunehmende Ablehnung seiner Malerei führte wiederholt zu Depressionen und Schlaganfällen. Ein Schlaganfall lähmt Friedrichs rechte Hand. Kuraufenthalt in Teplitz.

1836 erhoffte sich Caspar David Friedrich, zum Honorarprofessor ernannt zu werden.
Ludwig Richter wurde ihm vorgezogen (!) und Friedrich brach daraufhin psychisch zusammen.

In seinen letzten Lebensjahren ist Friedrich zu künstlerischer Tätigkeit nicht mehr fähig, er kann nicht mehr malen.

Am 7. Mai 1840 starb Caspar David Friedrich in Dresden.

am 10. Mai 1840 wird er auf dem Trinitatisfriedhof in Dresden- Johannstadt beigesetzt.

Zum Zeitpunkt seines Todes war er hoch verschuldet. Eine geldliche Zuwendung des russischen Kaisers erreichte Dresden zu spät, konnte aber die Familie Friedrichs unterstützen.

C. D. Friedrich war in erster Linie Landschaftsmaler,
er schuf aber auch hervorragende Bildnisse, Selbstportraits und figürliche Darstellungen.
Seine Zeichnungen sind zart und zugleich bestimmt, sie zeigen eine genaue Erfassung der Einzelheiten.
Seine Sepia - Arbeiten faszinieren durch die malerische Wirkung der monochromen Töne.

Die Landschaft wird von C.D. Friedrich als Ort der Offenbarung interpretiert.
Der Mensch, meist in der Rückenansicht dargestellt, empfängt sie in stiller Schau.

In seinen Gemälden erreichte Caspar David Friedrich eine überirdische Transparenz.
Er malte sehr genau, ergänzte und vertiefte seine Gemälde immer wieder in unzähligen Lasuren.
Für ein Gemälde benötigte C.D. Friedrich manchmal mehrere Jahre.
Caspar David Friedrich ist einer der wichtigsten Repräsentanten der Romantik in Deutschland.

Seine Gemälde gaben der frühromantischen Weltanschauung vollendeten Ausdruck.

C. D. Friedrich war übrigens Linkshänder..



Hier ein paar seiner Werke.


Bild



Bild



Bild


Nach oben
 

Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 1 Beitrag ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
© phpBB® Forum Software | Design phpbb.so • phpBB3 Forum von phpBB8.de