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 Betreff des Beitrags: Die drei ??? und die flüsternde Mumie 003
BeitragVerfasst: 24. Nov 2017, 00:10 
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Alfred Hitchcock hat einen neuen Fall für die drei Detektive aus Rocky Beach. Doch als sie den Brief des großen Regisseurs in den Händen halten, trauen sie ihren Augen nicht. Wie kann eine 3000 Jahre alte Mumie flüstern? Die Mumie, die sich in Besitz des Ägyptologen Professor Yarborough befindet, flüstert jedoch tatsächlich. Der Butler des Professors ist davon überzeugt, dass es sich um einen Fluch handelt. Was hat die verschwundene Katze von Mrs. Selby und ein aufgeregter lybischer Junge mit der ganzen Sache zu tun? Als zwei zwielichtige Männer die Mumie und den Sarkophag stehlen, kommt es zu einer Verfolgungsjagd quer durch Hollywood mit einem überraschenden Ziel...



Leseprobe:

Bob war sehr gespannt. Alfred Hitchcock schrieb ihnen einen Brief? Dann mußte es sich um einen neuen Fall handeln, denn Mr. Hitchcock hatte versprochen, sie zu benachrichtigen, wenn er auf etwas Entsprechendes stoßen sollte.
"Den heben wir uns bis zum Schluß auf", sagte Bob. "Er ist wahrscheinlich der interessantere. Und überhaupt – wollen wir nicht auf Just warten, ehe wir die Briefe lesen?"
"Wo er gerade erst versucht hat, uns hereinzulegen", protestierte Peter, "und Mrs. Jonas dazu bringen wollte, uns noch mehr Arbeit aufzuhalsen? Außerdem bist du für Akten und Recherchen zuständig – und dazu gehört ja auch die Post. Klar?"
Das überzeugte Bob. Er begann den weniger wichtigen Brief aufzuschlitzen.

[...]

"Jetzt wollen wir aber sehen, was sie uns schreibt." Er überflog den Brief.
"Sehr geehrte drei Detektive", begann er vorzulesen. "Meine beste Freundin, Miss Waggonen aus Hollywood, machte mich darauf aufmerksam, daß Sie Dinge ergründen, die der übrigen Welt ein Rätsel bleiben, und daß Sie sehr geschickt darin sind."
Bob entwand Peter sanft, aber bestimmt den Brief. Mrs. Selby hatte offensichtlich von ihrem ersten Fall gehört, der Sache mit dem Gespensterschloß.
"Die Akten sind meine Sache", erinnerte er Peter. Bob trug eine Gipsschiene an einem Bein; er war vor einiger Zeit beim Berg-wandern abgestürzt. Da er deshalb bei den waghalsigeren Unternehmungen der drei etwas behindert war, hatte er es übernommen, die Akten zu führen, Recherchen. vorzunehmen und zu allen Fällen ein Protokoll anzulegen. "Schriftwechsel", ergänzte er, "fällt in mein Ressort, zumindest wenn Just nicht da ist. Ich lese vor."
Peter gab murrend nach. Bob setzte sich bequem zurecht und las den handgeschriebenen Text zügig herunter. Die Sachlage war ganz einfach. Mrs. Selby besaß eine abessinische Katze namens Sphinx, die ihr sehr ans Herz gewachsen war. Nun war Sphinx seit einer Woche verschwunden. Die Polizei konnte die Katze nicht finden, und Mrs. Selby hatte auch schon ohne Erfolg in der Lokalzeitung inseriert. Wären die drei Detektive wohl so freundlich, ihr bei der Suche nach dem lieben Hausgenossen behilflich zu sein? Sie wäre ihnen dafür zu großem Dank verpflichtet. Der Schluß lautete:- "Mit verbindlichen Grüßen – Frau Margaret Selby."
"Eine entlaufene Katze", sagte Peter nachdenklich. "Na ja, es ist immerhin ein Auftrag. Sieht nach einem netten, problemlosen Fall aus. Ich rufe sie an und sage ihr, daß wir ihn übernehmen." Peter wollte zum Telefonhörer greifen, aber Bob wehrte ab.
"Wir wollen erst sehen, was uns Mr. Hitchcock mitzuteilen hat."
"Ja, richtig", stimmte Peter zu. Bob schlitzte schon den langen Umschlag auf. Er zog einen Bogen teuer wirkendes Briefpapier mit dem eingedruckten Namen Alfred Hitchcock heraus und begann vorzulesen. Doch schon nach dem ersten Satz verstummte er und ließ den Blick begierig über den Text huschen. Als er fertig war, sah er mit großen Augen zu Peter hinüber. "Mensch! Lies selber. Du würdest mir's nicht glauben, wenn ich es dir erzählte. Du würdest sagen, ich flunkere dir was vor."
Neugierig nahm Peter den Brief und begann zu lesen. Als er fertig war, starrte er überwältigt vor sich hin.
"Unglaublich!" flüsterte er. Und dann stellte er eine Frage, die jedermann, der den Inhalt des Briefes nicht kannte, als äußerst ungewöhnlich empfinden würde: "Wie kann eine dreitausend Jahre alte Mumie flüstern?"

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