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 Betreff des Beitrags: Die drei ??? und der verschwundene Schatz 005
BeitragVerfasst: 24. Nov 2017, 00:16 
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Gerade als die drei Detektive eine Ausstellung japanischer Kunstschätze besuchen, wird dort das Prachtstück der Ausstellung, ein juwelenbesetzter goldener Gürtel, gestohlen. Der japanische Oberaufseher will die drei Jungen jedoch nicht ermitteln lassen. Alfred Hitchcock hat dafür einen neuen rätselhaften Auftrag für Justus, Bob und Peter. Eine alte Freundin des Regisseurs wird angeblich von Gnomen belästigt. Die drei ??? sind überzeugt das es keine Gnome gibt, aber was sind das für kleine Kerle, die im Haus und Garten von Miss Agawam ihr Unwesen treiben? Während ihrer Ermittlungen kommen sie nicht nur einem raffiniert geplanten Bankraub auf die Spur, sondern auch dem Diebstahl des goldenen Gürtels. Sollten beide Fälle miteinander zu tun haben?



Leseprobe:

Ich möchte zu gern wissen, ob wir die Regenbogen-Juwelen stehlen könnten?
Die Frage kam für seine beiden Freunde völlig unerwartet. Peter Shaw hatte beinahe den Lötkolben fallen lassen, und Bob Andrews am Setzkasten ließ tatsächlich etwas fallen: den Winkel, auf dem er zeilenweise einen Text für die alte Druckerpresse zusammen stellte.
Was hast Du gesagt? fragte er mit einem Blick ohnmächtiger Verzweiflung auf den am Boden verstreuten Bleisatz.
Ich sagte, ich möchte wissen, ob wir die Regenbogen-Juwelen stehlen könnten, wiederholte Justus. Das heisst, wenn wir Diebe wären.
Aber das sind wir nicht entgegnete Peter sehr bestimmt. Juwelendiebstahl ist riskant. Man wird gejagt und abgeknallt. Im übrigen halte ich es mit dem alten Spruch: Ehrlich währt am längsten.
Sehr richtig, meinte Justus. Aber sein Blick blieb gedankenvoll an der Zeitung haften, die er gerade las...

(...)

Bob sah vom Setzkasten auf. Du meinst bestimmt die Edelsteinsammlung im Peterson-Museum, sagte er. Ihm war der Zeitungsartikel eingefallen, über den man sich in seiner Familie am Vorabend unterhalten hatte.
Petersen-Museum? Peter wusste von gar nichts. Wo ist denn das?
Auf einer Anhöhe bei Hollywood, erklärte ihm Bob. Ein großer alter Bau, der früher dem Öl-Millionär Jonathan Peterson gehört hat. Er hat das Haus der Öffentlichkeit als Museum hinterlassen.
Und zur Zeit wird dort eine Ausstellung mit prächtigen Edelsteinen und Schmuckstücken gezeigt, ergänzte Justus. Finanziert wird sie von der Firma Nagasami, einem großen japanischen Schmuckhersteller. Die Ausstellung wandert durch ganz Amerika, um für die Zuchtperlen des Unternehmens zu werben. Viele von den gezeigten Stücken sind einzelne Perlen oder aus Perlen gefertigter Schmuck. Besonders interessant sind daneben aber zwei Dinge. Erstens das Glanzstück der Ausstellung, die Regenbogen-Juwelen. Das ist eine Sammlung geschliffener Edelsteine - Diamanten, Smaragde, Rubine und andere Steine -, die so zusammengestellt sind, dass sie in allen Regenbogenfarben funkeln. Es sind sehr große Steine darunter, und ein einzelner davon wäre schon Tausende von Dollars wert. Als Kollektion haben sie Millionenwert.
Und dann gibt es noch einen Gürtel, fiel Bob ein. So ein Ding aus großen Goldplatten, besetzt mit vierkantig geschliffenen Smaragden. In der Zeitung stand, dass er über sechs Kilo wiegt! Früher war er im Besitz des japanischen Kaiserhauses.
Du spinnst, Just, sagte Peter. So wertvolle Schätze könnte keiner stehlen. Ich möchte wetten, die sind so scharf bewacht wie ein Banktresor.
Sogar schärfer als die meisten Banken, sagte Justus. Im Raum mit den Juwelen befinden sich ständig mehrere Aufseher. Im Büro der Verwaltung wird die Regenbogen-Sammlung über eine Fernsehkamera ununterbrochen auf einem Monitor beobachtet. Nachts wird der Raum mit einem Gitterwerk aus unsichtbaren Strahlen durchschossen. Würde einer dieser Strahlen durch einen Eindringling unterbrochen, so würde dies ein lautes Warnsignal auslösen. Außerdem sind in das Glas der Schaukästen dünne Drähte eingelassen, die ebenfalls mit dem Warnsystem verbunden sind. Zerbricht eine Scheibe, so schrillt der Alarm los. Die Anlage wird von einem unabhängigen Stromnetz gespeist, so dass sie auch dann noch funktioniert, wenn zum Beispiel ein heftiger Sturm die allgemeine Stromversorgung unterbricht.
Also kann sie auch keiner stehlen! sagte Peter, nun völlig überzeugt.
Aber sie verleiten immerhin dazu, nicht? meinte Justus.
Was heißt hier verleiten? fragte Bob. Wir beschäftigen uns mit der Aufklärung von Verbrechen und nicht mit ihrer Planung und Ausführung.

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